Für Rechtsanwaltskanzleien

KI für die Kanzlei:
Akte, Frist, Mandant.

Zwischen Schriftsatz und Gericht sitzt in jeder Kanzlei viel Organisation. Die Agenten ordnen Eingänge, behalten Fristen im Blick und beantworten die Standardfragen der Mandanten als Entwurf.

Festpreis nach dem Analyse-Tag · läuft auf Ihrem Server · nichts geht ohne Ihr Okay raus

Was liegen bleibt

Neue Anfragen ohne Struktur

Anrufer erzählen drei Minuten, ohne dass klar wird, worum es geht, wer Gegner ist und ob ein Interessenkonflikt vorliegt.

Fristen sind Haftungsthema

Eine versäumte Berufungs- oder Begründungsfrist ist ein Fall für die Berufshaftpflicht. Die Kontrolle läuft oft noch über Wiedervorlagen und Handzettel.

Eingehende Post muss zur Akte

Gerichtspost, gegnerische Schreiben und Mandantenmails landen an drei Stellen. Wer die Akte gerade bearbeitet, sucht erst einmal.

Das übernehmen die Agenten

Jeder Agent bekommt Ihre Regeln und arbeitet in Ihren Programmen. Der letzte Schritt passiert erst mit Ihrem Okay.

  • Der Aufnahme-Agent

    1. Nimmt Mandantenanfragen aus Formular, Mail oder Telefon entgegen und erfasst Sachverhalt, Gegner und Dringlichkeit.
    2. Gleicht Beteiligte mit Ihrem Mandantenstamm ab und markiert mögliche Konflikte.
    3. Schreibt Ihnen eine Kurzfassung mit Rechtsgebiet und Terminwunsch.
    4. Antwort und Terminangebot gehen erst nach Ihrer Freigabe an die Anfragenden.
  • Der Akten-Agent

    1. Ordnet eingehende Post Akte und Aktenzeichen zu.
    2. Zieht Fristen und Termine aus Gerichtsschreiben und Verfügungen heraus.
    3. Zeigt Ihnen die Fristen als Vorschlag und legt sie erst nach Bestätigung in der Fristenkontrolle an.
    4. Schreibt eine kurze Eingangsnotiz für die Akte.
  • Der Mandanten-Agent

    1. Beantwortet Standardfragen zum Stand der Akte als Entwurf.
    2. Erinnert Mandanten an fehlende Unterlagen und Vollmachten.
    3. Meldet Ihnen, wenn ein Mandant unruhig wird.
    4. Kein Entwurf verlässt die Kanzlei ohne Ihre Freigabe.

Beispiel

Ein Montag in der Kanzlei Brandt und Partner

08:05Das Wochenende brachte 14 Eingänge. Der Akten-Agent hat sie zugeordnet und drei davon als fristauslösend markiert.

09:30Eine neue Anfrage zum Mietrecht ist vorqualifiziert: Sachverhalt, Gegner, Mietbeginn. Kein Konflikt im Stamm.

12:10Ein Mandant fragt nach dem Stand. Der Entwurf liegt vor, Sie lesen ihn kurz und schicken ihn ab.

17:00Alle Fristen der kommenden zwei Wochen stehen als Liste da, mit Akte, Datum und Bearbeiter.

Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen, die Ablage nicht mehr.

Was es bringt

Eingang und Frist ohne Suchen

Jedes Schreiben landet bei der richtigen Akte, und Fristen sind sichtbar, bevor die Wiedervorlage greift.

Mandanten bekommen Antwort

Standardfragen werden zügig beantwortet, ohne dass ein Anwalt zwischen zwei Terminen schreiben muss.

Verschwiegenheit gewahrt

Mandatsdaten sind sensibel. Auf Wunsch läuft alles lokal auf einem Rechner in der Kanzlei, ohne Weitergabe an Dritte.

Häufige Fragen

Darf ich als Anwalt eine KI einsetzen?

Das beantwortet Ihre Rechtsanwaltskammer verbindlich, ich gebe keine Rechtsberatung. Technisch sorge ich dafür, dass Mandatsdaten bei Ihnen bleiben und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht.

Schreibt die KI Schriftsätze?

Nicht als Standardleistung. Die Agenten ordnen, erinnern, entwerfen Routineantworten und bereiten Fristen vor. Schriftsätze und rechtliche Bewertung bleiben Ihre Arbeit.

Wie sicher ist die Fristenerkennung?

Der Agent liest Fristen aus Schreiben und schlägt sie vor. Eingetragen wird erst nach Bestätigung, und die vorhandene Fristenkontrolle bleibt bestehen. Er ist ein zweiter Blick, kein Ersatz.

Läuft das mit meiner Kanzleisoftware?

Das prüfen wir am Analyse-Tag. Viele Systeme lassen sich über Mail, Ordner oder Schnittstelle anbinden. Wenn nicht, sage ich es, bevor Sie zahlen.

Passt auch

Welcher Agent zuerst?

Der Betriebs-Check zeigt es in zwei Minuten. Oder wir finden es im Erstgespräch heraus.