Wo die Zeit heute hingeht
Rechnungen kommen per Mail, als Foto vom Handy, aus Lieferantenportalen und auf Papier. Jemand muss sie einsammeln, umbenennen, dem richtigen Auftrag zuordnen und ans Steuerbüro geben. Am Monatsende fehlt dann trotzdem die Hälfte.
Dazu kommen offene Rechnungen, die keiner im Blick hat, und Mahnungen, die zu spät rausgehen.
Was der Agent übernimmt
Er liest das Postfach und die Portale, erkennt Rechnungen und Belege und legt sie geordnet ab. Er liest Betrag, Datum, Lieferant und, wo es geht, den Auftrag aus.
Er gleicht die Belege mit dem Bankkonto ab und meldet, was fehlt. Bei offenen Kundenrechnungen schreibt er die freundliche Erinnerung als Entwurf. Am Ende übergibt er alles an DATEV Unternehmen online, Lexware oder sevDesk.
Was beim Steuerbüro bleibt
Der Agent ersetzt keine Steuerberatung. Die Buchung, die Umsatzsteuer und der Abschluss bleiben bei Ihrem Steuerbüro. Der Unterschied: Dort kommt ein vollständiger, sortierter Stapel an statt eines Schuhkartons.
Wie viel das bringt
Das hängt von der Menge ab. Rechnen Sie selbst: Belege pro Monat mal Minuten pro Beleg mal Stundensatz. Bei 200 Belegen und drei Minuten sind das zehn Stunden im Monat, die der Agent übernimmt.
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