Was die DSGVO verlangt
Sobald Kundendaten in eine KI gehen, verarbeitet ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag. Dafür brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, kurz AVV.
Außerdem müssen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung sagen, dass Sie KI einsetzen und wofür.
Cloud-Anbieter oder eigener Rechner
Die großen Anbieter bieten Geschäftsverträge mit AVV und Servern in der EU an. Damit ist der Einsatz für viele Betriebe sauber lösbar.
Für Praxen, Kanzleien und alle, die besonders sensible Daten haben, gibt es eine zweite Möglichkeit: Das Sprachmodell läuft auf einem eigenen Rechner im Haus. Dann verlassen die Daten Ihr Büro nicht. So eine KI im eigenen Haus richte ich zusammen mit meinem IT-Partner ein.
Regeln für Ihr Team
Riskant wird es, wenn Mitarbeiter private KI-Konten nutzen. Legen Sie fest, welches Werkzeug erlaubt ist und welche Daten nicht hineingehören.
Der AI Act verlangt seit 2025 außerdem, dass Mitarbeiter, die mit KI arbeiten, ausreichend geschult sind.
Keine Rechtsberatung
Dieser Artikel ersetzt keine Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten. Er zeigt, worauf es ankommt, damit Sie die richtigen Fragen stellen.